Nach einem "wunderschönen" Tag auf der Leipziger Buchmesse, meine einzige Fachfrage war bei einem Kartenhersteller "wo geht es nach
Glauchau", sind wir gegen 19.30 in Glauchau eingetrudelt. Mein Anfangsverdacht, 'Mann die Stadt hat sich aber ganz schön verändert' hat
sich schnell zerschlagen als ich festgestellt hab, das ich ja Werdau meinte.


Egal, die Alte Spinnerei war schnell entdeckt und ein Parkplatz fand sich auch. Es waren auch schon relativ viele Metalheads da. Kaum
drinne, ein Kippchen und ein Bier, und schon ging es los. Khold kamen auf die Bühne, wobei Sänger Gard eine ziemlich alberne Schminkerei
aufgelegt hatte. Da ich keine Bilder hab, stellt euch eine Glatze vor, der einen schwarzen Rollkragenpullover bis über die Ohren gezogen hat.
Oben war er weiss. Vieleicht findet man auf deren Homepage http://www.khold.com/, warum. Naja, abgesehen davon war die Musik nicht
so der Kracher. Das lag wohl aber haupsächlich daran, das, wie fast immer, die Vorbands einen miesserablen Sound zur Verfügung gestellt
bekamen. Von der Musik her konnten sie mich aber auch nicht überzeugen. Es war ziemlich einfaltslos und auch spieltechnisch waren sie auf keinem hohen Niveau angesiedelt. In diversen CD Kritiken haben sie aber auch schon 8,5/10 Punkten für die letzte CD bekommen.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Schluss und die Tatsache, das keiner eine Zugabe wollte, bestätigt wohl das oben gesagte.
Ausserdem waren die meissten ja wohl wegen Satyricon da.

Nach einer relativ sehr langen Umbaupause von fast einer Stunde ging es auch ordentlich los. Der Sound war in Ordnung, schöner Krach. Satyricon war von Anfang an bemüht, den Headbangermuskelkater bis mindestens Mittwoch anhalten zu lassen. Es gelang Ihnen! Auf alle Fälle haben fast alle vor mir Ihre Köpfe im stellenweise schneller als normal gespielten Takt geschüttelt. Ich stand in der Mitte. Satyricon spielten einiges aus Ihrer Bandhistorie. Ordnungsgemäss hat sich die Band nach rund einer Stunde zurückgezogen um sich feiern zu lassen, beschlossen haben Sie dann das Konzert mit "Supersonic Journey". Alles in allem fand ich es Klasse. Mein Freund Falko fand es aber zu schnell, aber der meckert eh immer.