Heute flatterte die Promo von Contradiction´s neuem Werke "The essence of anger" ins Haus. Old school Trash oder so ähnlich wurde es angepriesen. Zugegeben, ich kannte die Band bisher nicht, aber wir sind ja immer für alles offen. Tja, die Formation gibt es seit 1989, mittlerweile scheinbar eine grosse Nummer im Underground, mit kurzen Sprung davor in die 1. Liga ?!
Nach 3 bis 4 Durchläufen kann man durchaus zu dem Schluss kommen, das die Herren hier ein nettes Trash-Album kreiiert haben, dem man sein Ohr leihen kann. Ein paar gute Soli wie ich finde wurde hier eingebaut, nicht zu frikkelig, aber auch nicht zu platt. An den Gesang sollte man sich ein wenig gewöhnen, rein trashig kann man ihn nicht betiteln, eher die Mixtur aus Shouting aus dem Metalcore-Bereich. Ansonsten laden die Gitarrenriffs zum munteren Headbanging ein, druckvoll und klarer Sound der Axt-fraktion, sehr schön.

Was ich allerdings ein wenig bemängeln mss, ist der Schlagzeugsound, oh je oh je, das klingt hier wie Keyboard-DrumsSound aus nem billigen Casio-66-Tasten-Wichs-Brett, unnatürliche Bassdrum, saftlose Snare, und scheppernde Becken ohne jeglichen Raum und Tiefe. Was ist denn da passiert ?! Das reisst leider die Bewertung runter. Hier hat jemand kräftig an den Reglern und Computern geschlafen ! Jungs so geht das nicht. Summa summarum, eine nettes Trash-Album, leider aber mit zu wenigen originellen Ideen, um eine oberliga-fähiges Scheibchen sein eigen zu nennen. Da nützt es jetzt auch nix, das Leif Jensen von Dew Scented 2 Songs mit Gesang untermalt hat.

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