Imago Mortis aus dem italienischen Ambivere servieren uns hier Ihre Langrille aus dem Jahre 2009, welche über Drakkar Productions in Frankreich released wurde ?
Kennt Ihr nicht? Weder Label noch Band ? Okay beim Label kein Wunder, bei der Zahl der aus dem Boden spriessenden kleinen Klangschmieden weltweit, die heutzutage wohl jeder gründet. Zwar schon die 62. Veröffentlichung und seit 1994 als Mailorder/Label aktiv, trotzdem eher Underground-Status.
Egal, aber der Band sollte man schon wohl Gehör schenken. Eröffnet wird die Platte mit "Nox Perpetua" und einem lateinischen Vorwort, der Inhalt entzieht sich meiner Kenntnis, liegt wohl an den
fehlenden Latein-Artikulationen. Bodenständiger Song, mit kleinen Breaks, abwechselnden Mid -und Uptempto-Passagen. "Summa Regina Mortorum" schlägt in die gleiche Kerbe. Der Song bietet Abwechslung, einfach strukturiert, aber wirkungsvoll, von treibenden Double-Bass MidTempo bis hin zu den immerwiederkehrenden Blastbeats ist alles vertreten.
"Ars Obscura" stellt anschließend den längsten Song der Veröffentlichung dar und zeigt erstmals auf diesen Album, das auch DoomParts einen gewissen Charme im BlackMetal aufzeigen können. Aber wie kann es anders sein, natürlich wieder gejagt von den Blastbeats, sowie von triolischen Stellen.
Nun ja der roten Faden zieht sich durch von Song 4 "Cassa Morta" über "Pestilentia" bis zum letzten Stück namens "1330". Die Gitarren klingen ein wenig nach den russischen DRAMA, was aber ein Lob sein soll, nicht zu nervig sägend, es wurde auch das Mittenband der Frequenzen mal berücksichtigt, was dem Sound zugute kommt.
Wenig Melancholie, dafür mehr Gewschwindigkeit, ohne aber langweilig zu klingen. Für mich eine Kauf oder zumindestens Hörempfehlung.
Daumen hoch !

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