Das Old Mans Child seit Jahren nur noch zu einen Studioprojekt deklariert werden kann, ist allzu hinreichend bekannt. Lassen doch die Aktivitäten mit Dimmu Borgir bzw. das fehlende LineUp bei OMC garnichts anderes zu. Schade, denn ich denke, das es mittlerweile vielen unter den Nägeln brennt, des Alten Mannes Kind doch mal wieder oder überhaupt mal live geniessen zu können. Sei's drum. Auch auf dem am 18.Mai erscheinendem Album 'Slaves of the world' wurden bis auf die Drumparts (Peter Wildoer) wieder alle Instrumente von Thomas Rune Andersen ala Galder selbst komponiert und eingespielt. Das funktionierte auf der 'Vermin' Langrille wunderbar, so sollte das heute und hier auch der Fall sein ?!

Ja und nein ! Aus spieltechnischer Sicht mit Sicherheit, da kann man nichts kritisieren, dafür ist er als Musiker ja hinreichend bekannt. Die Produktion ist aalglatt, komprimiert, druckvoll, die Arrangements bombastisch, jede Komposition wurde bis aufs letzte ausgefüllt.

Und genau setzte meine Entäuschung ein: Die Trademarks von 'Vermin', 'Revelation 666' oder 'In defiance of existence' finde ich einfach nicht ! Hier fehlen komplett die Überaschungsmomente von großartigen musikalisch umzusetzenden Ideen. Hier fesselt einen nichts an den Stuhl hinsichtlich Magie und Leidenschaft bzw Mystik und Tiefe. Nach 4 Jahren hat die Hörerschaft mit Sicherheit etwas anderes erwartet. Sind Herrn Andersen die Ideen ausgegangen ? Wir hören hier ein durchschnittlich gutes Black- aber eher mehr DeathMetal Album und hätte die Scheibe nicht den Namen von OMC draufstehen, hätte ich sie auch nicht aus der Masse erkannt.

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